
Nordischer Klang in Greifswald
vom 21.-23.5.2025 waren im Nachgang zum Nordischen Klang 2025 Pajtim Statovci und sein Übersetzer Stefan Moster nach Greifswald eingeladen. Patjim Statovci und Stefan Moster stellten den Roman „Bolla“ vor, der im Frühjahr 2025 im Verlag Luchterhand auf deutsch erschienen ist.
Unsere Partner vom „Nordischen Klang“ in Greifswald konnten dazu u.a. folgendes Resumee geben:
Wir hatten Pajtim Statovci und Stefan Moster vom Bahnhof in Grimmen abgeholt und sind direkt zu einer Gespächsrunde an der Greifswalder Universität mit Mitarbeiter*innen des Lehrstuhls für Fennistik und einigen Studierenden gefahren. Das etwa anderthalb Stunden dauernde Gespräch war sehr angeregt und von gegenseitigem Interesse gekennzeichnet.
Die Lesung am Abend war einfach fabelhaft. Pajtim und Stefan zuzuhören ist eine wahre Freude! Wir hatten rund 70 Besucher, alle sehr interessiert und begeistert, mehr über Pajtim und seine Arbeit zu erfahren. Das Interview drehte sich um Fragen nach Pajtims Sozialisierung in Finnland, seinen Bildungs- und Erfahrungsweg und die vielen prägenden Stationen. Die Einblicke in den Roman Bolla waren sehr spannend; offenbar empfanden das viele so, denn der Büchertisch war nach dem Verkauf beinahe leer. Aus dem Publikum kamen nach der Lesung sehr interessierte Fragen, sodass noch eine kleine Diskussion entstand. Pajtim Statovci versteht sehr gut Deutsch, sodass die Verständigung gut gelingen konnte ohne dass sein Übersetzer Stefan Moster jedesmal ins Finnische übersetzen musste. Das funktionierte auch während des Gesprächs prima. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Lesung!
Das Finnische Buch hat zu Autor und Übersetzer 2024 im Zusammenhang mit einer Lesung zum Roman „Meine Katze Jugoslawien“ nach einer Lesung folgendes veröffentlicht:
Pajtim Statovci und Stefan Moster wurden 2024 mit dem Internationalen Literaturpreis für übersetzte Literatur ausgezeichnet. Der mit 35 000 Euro dotierte Preis – 20 000 Euro gehen an den Autor und 15 000 Euro an den Übersetzer – zeichnet ein herausragendes Werk der internationalen Gegenwartsliteratur aus und wurde am 5. Juli in Berlin für „Meine Katze Jugoslawien“ verliehen.
In der Begründung der Jury heißt es u.a.:
„Meine Katze Jugoslawien ist ein eigensinniger Roman, sprachlich leicht zugänglich und doch dicht gefüllt mit all den Komplexitäten, die menschliche Gefühlswelten zu bieten haben. Im Wechsel folgen wir einer Mutter und ihrem Sohn durch unterschiedliche Zeiten und Situationen in ihren Leben, beide durch das verbunden, was sie trennt: die Gewalt eines Mannes, die patriarchale Gewalt.“